Ein Blick in die Ganztagsschule

22.01.2016 07:44 von Monika Friedrich

                                                 

Ein Blick in die Ganztagsschule

Im September des letzten Jahres begann das erste Schuljahr mit zusätzlichen Angeboten für die Schüler der 1.-6. Klassen. In dieser Reihe möchten wir einige besondere Angebote vorstellen.
Heute soll es ein Projekt sein, das durch eine Kooperation mit dem Forstamt Lüttenhagen möglich wird.
Frau Powils- den Lesern sicherlich bekannt durch einen Besuch im Waldmuseum- arbeitet seit September mit Schülern einer 2. Klasse. Jede Woche steht sie ihnen mit ihrem Wissen, ihren Ideen und ihrer Anleitung zur Verfügung. Dabei wird sie oft unterstützt von der Praktikantin Frau Fischbach.
Seit fast einem halben Schuljahr beschäftigen sich diese Schüler nun mit Abläufen in der Natur und lernen kindgerecht Zusammenhänge zu erforschen und zu begreifen.
Zunächst stand der Baum im Mittelpunkt. Es wurden natürlich Blätter gesammelt und untersucht, Baumartensteckbriefe angefertigt und ganz kreativ Collagen mit Blättern angefertigt. Ja, was macht ein Baum aber so den ganzen Tag? – Das war ein nächster Schwerpunkt, der untersucht wurde. In Experimenten fanden die Kinder heraus, wie man am leichtesten viel Wasser von unten nach oben transportiert und untersuchten einzelne Holzschichten. Aus den Eigenschaften der Holzschichten ergaben sich ihre Aufgaben.
Baumscheiben wurden „durchgepustet“ und auf ihre Durchlässigkeit geprüft, mit Trinkröhrchen und dicken Plasterohren wurde verglichen, wie sich das Wasser beim Hochleiten verhält.
Richtig Action gab es dann beim Erleben, was die Forstleute eigentlich so zu tun haben.
Schutzkleidung ausprobieren, Motorsägen genauer untersuchen und erklärt bekommen und dann sogar noch selbst etwas aussägen dürfen – wenn auch mit einer kleineren Sägevariante. – So merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht!
Beim Körbe flechten vor Weihnachten wären viele sogar lieber noch etwas länger geblieben und fanden, dass es total Spaß gemacht hat und sehr interessant war.
Nun stehen die Tierspuren auf dem Programm. Tierspuren kennen lernen und dann draußen suchen und finden, sogar das Ausgipsen von Spuren ist geplant.
Stück für Stück entsteht in den Stunden bei jedem Schüler ein „Waldbuch“, das alle Arbeitsergebnisse beinhaltet. Thermogebunden wird es richtig stabil sein und die Kinder an diesen Kurs auch in den nächsten Jahren erinnern können.
Im Namen aller Kursteilnehmer: Dankeschön; Frau Powils!
Dankeschön, Frau Fischbach!

Monika Friedrich

Schulleiterin

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